Die besten Tipps
für unser Fotoshooting mit deinem Hund
Seit ich lebe, habe ich hunde um mich.
Seit ich fotografiere, habe ich Hunde vor meiner Linse.
Da ich genau weiss, welche Unsicherheiten die Hundebesitzer vor ihrem ersten Fotoshooting mit Hund so plagen, habe ich hier meine wichtigsten Tipps für ein entspanntes Fotoshooting mit deinem pelzigen besten Freund zusammengefasst.


01.
Locker bleiben!
Ein Fotoshooting ist nicht nur für deinen Hund eine ungewohnte Situation, sondern auch für dich!
Dein Hund merkt dir deine Nervosität sofort an und wird angesteckt.
Wenn dein Hund sowieso eher von ängstlicher Natur ist, wird diese Angst noch verstärkt. Wenn er ein hibbeliges Powerpaket ist, wird er umso aufgedrehter.
Beides ist für ein entspanntes Fotoshooting nicht förderlich.
Tu dir und deinem Hund also den Gefallen, und bleib locker.
Ein Fotoshooting ist kein Grund, nervös zu werden.
02.
Offenheit
Offenheit, und zwar mir, deiner Fotografin, gegenüber.
Wie ist dein Hund so? Triggert ihn etwas? Ist er ein Angsthund? Oder vielleicht total aufgedreht, wenn er neue Menschen kennenlernt?
Erzähle mir alles, so kann ich mich auf euch einstellen und deinen Hund und dich von Anfang an so in Empfang nehmen, wie es dein Hund für ein entspanntes Shooting-Erlebnis braucht.
Wenn ich weiss, dass er schnell aufdreht, werde ich ihn bestimmt nicht überschwänglich begrüssen. (Wie ich es sonst, als Hunde-Fan, gerne tun würde)
Wenn ich weiss, dass er sehr ängstlich ist, werde ich auf meine Bewegungen und Körpersprache achten. Ich werde ihm meine Kamera und Tasche zum beschnuppern geben und allgemein versuchen, ihm seine Angst, so gut es geht, zu nehmen.


03.
Sitz, Platz, Bleib.
Die Grundkommandos
Ich bin ehrlich, es geht auch ohne die Grundkommandos.
Welpen wollen ja auch fotografiert werden (okay, vielleicht will ICH die Welpen fotografieren, aber der Punkt steht).
Es macht unser Shooting aber deutlich einfacher, wenn Sitz, Platz und Bleib sitzen.
Dein Hund muss mir keine Enten apportieren oder Kunststücke vorführen. Aber es wäre toll, wenn du ihn neben dir positionieren kannst oder wir auch einmal ein paar Bilder von ihm allein machen könnten, wenn er irgendwo ohne dich sitzt.
Auch „Pfötchen“ und „High Five“ sind Kommandos, die auf Fotos immer sehr cool aussehen.
Es geht aber auch ohne! Solange dein Hund auf dich bezogen ist und zum Beispiel sowieso zu dir kommt, wenn du dich hinsetzt, ist alles super.
Was ich beim Shooting nicht sehen möchte, sind Hundebesitzer*innen, die Kommandos erzwingen möchten. Wenn dein Hund sich nicht hinlegt, wenn du ihm den Befehlt dazu gibst, dann ist das halt so.
Ein Fotoshooting ist eine Situation, die er nicht kennt, meistens an einem fremden Ort. Da ein Kommando mal nicht zu befolgen, ist nachvollziehbar.
02.
Verpflegung
Unmengen an Leckerlies!…oder?
Beim Shooting darf dein Vierbeiner ruhig mal verwöhnt werden.
Nimm reichlich von seinen Lieblingsleckerlies mit. So verbindet er das Shooting mit etwas Gutem und hört auch noch besser auf deine Kommandos. Win – Win für euch beide!
Aber Achtung: Es gibt auch Hunde, die total aufdrehen, wenn es um Leckerlies geht. Es bringt dann für das Shooting nichts, wenn dein Hund nur auf die Leckerlies fixiert ist, blind Kommandos ausführt und nur deine Hand anstarrt, bis er seine Belohnung bekommt.
Dann lieber sein lassen und einfach locker Spass haben mit deinem Hund, ohne Kommandos.
Du kennst deinen Liebling am besten. Ich empfehle, sicher genug Leckerlies mitzubringen. Falls diese dann eher kontraproduktiv sind, verschwinden sie halt wieder im Rucksack.
Falls wir an einem warmen Tag shooten, bitte bring auch Wasser und einen Reisenapf mit, damit dein Hund genug trinken kann.
Das gilt übrigens auch für dich selbst, hydrate yourself!


05.
Das Outfit
Natürlich hat nicht jede*r Hundebesitzer*in eine grosse, modische Auswahl an verschiedenen Halsbändern und Leinen zuhause.
Braucht’s auch nicht.
Aber für das Fotoshooting sollte man darauf achten, dass der geliebte Vierbeiner so geschniegelt wie möglich aussieht.
Leider haben die standard Leinen, Geschirre und Halsbänder oft knallige Farben, die auf Fotos gar nicht gut aussehen.
Bitte entscheidet euch für ein möglichst neutrales Set in zB. Erdtönen oder einer Farbe passend zum Fell des Hundes.
Euer Hund soll der Star sein auf den Fotos, nicht sein Halsband.
06.
Es kommt anders, als du denkst.
„unglaublich, dass du unseren Wirbelwind so toll einfangen konntest!“
Wie oft ich den Satz schon gehört habe…
Du denkst vor dem Fotoshooting (und währenddessen) vielleicht, dass dein Hund nur Quatsch macht. Nie schaut er in die Kamera, ständig ist er nur am herum hüpfen und sicher sieht er auf keinem Foto anständig aus.
Du denkst falsch.
Ich bin schnell, sehr schnell! So schnell, da fällt dir der kurze Moment, wo dein Hund die perfekte Pose hat, gar nicht auf.
Manchmal ergeben sich aber auch die lustigsten Schnappschüsse, die deinen Hund eben genau so zeigen, wie er ist: Ein Quatschkopf!
…und dafür liebst du ihn ja.


That’s it!
Ich hoffe, die Tipps haben euch geholfen und ihr freut euch schon auf euer Fotoshooting, samt Hund.
Ich für meinen Teil, kann es kaum erwarten!
